Unsere Grabenfräse wurde zur präzisen und effizienten Herstellung von Gräben in den Bodenklassen 1-7 entwickelt. Ihr Herzstück ist ein Fräsrad, welches mit robusten Hartmetall-Rundschaftmeißeln ausgestattet ist. Diese Meißel besitzen eine extreme Härte und Langlebigkeit, wodurch unsere Grabenfräse in der Lage ist, auch harte und steinige Böden mühelos zu durchdringen. Somit werden zuverlässig saubere und schmale Gräben erstellt.
Hinter dem Fräsrad befindet sich eine Einlegevorrichtung, welche die Rohrleitung nicht nur exakt in der gewünschten Tiefe, sondern auch besonders materialschonend im Graben ablegt. Dies steigert nicht nur die Effizienz des Arbeitsprozesses, sondern reduziert auch den Arbeitsaufwand und die Kosten erheblich. Sie eignet sich daher ideal für den Einsatz bei Infrastrukturprojekten, wie der Verlegung von Wasser, Strom, Kanal oder Glasfaserleitungen.
Verlegetiefe: 600 - 1250 mm (mit Mutterbodentrennung bis zu 1500 mm)
Standardgrabenbreite: 250 mm (max. 300 mm möglich)
Verlegegeschwindigkeit: Je nach Bodenklasse bis zu 400 m/h
Mutterbodentrennung: nach Kundenwunsch
Fels: Verlegung bis Bodenklasse 7
Bedingungen Besandung: Verlegen, Besandens und verschließen des Grabens in einem Arbeitsgang
3D-Steuerung des Fräsrades: Zur kontinuierlichen Anpassung an das Gelände
Nachhaltig und wirtschaftlich: Geringer Kraftstoffverbrauch und minimale Erdbewegung, was zu einem geringen Einfluss auf die Bodenstruktur führt.
Gute Rückverfüllbarkeit: Durch das feine Fräsmaterial wird der Graben gut rückverfüllbar und kann leichter verdichtet werden.
Unsere Grabenfräse kann universell für unterschiedliche Aufträge und Anforderungen angepasst werden.
Die offene Bauweise wird dann eingesetzt, wenn die zu verlegenden Rohre nicht über die Einlegevorrichtung verlegt werden können bzw. wenn nachträgliche Arbeiten an den verlegten Rohren vor dem Verschütten nötig sind.
Einsatzgebiete:
Die geschlossene Bauweise wird verwendet, wenn die zu verlegenden Rohre über die Einlegevorrichtung verlegt werden können. Diese Methode bietet eine besonders präzise und schonende Verlegung der Rohrleitungen. Mit der geschlossenen Bauweise können Rohrbündel, Wasserleitungen und Verbundrohre gleichzeitig verlegt werden, was die Effizienz und Vielseitigkeit der Verlegung weiter erhöht.
Einsatzgebiete:
Lehrrohr: bis 90 mm
Wasserleitungen: bis DN90
Verbundrohre: verschiedene Durchmesser
Wellschutzrohre: bis 90 mm
Dieses Verfahren legt die Rohre genauso ab wie die Bauweise ohne Besandung, bietet jedoch zusätzlichen Schutz und Stabilität. Der Sand sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Drucks auf die Rohre und schützt sie vor Beschädigungen. Ein weiterer Vorteil der Besandung ist, dass die Rohre bei einer späteren Suche oder bei späteren Arbeiten um die Rohrleitung leichter aufzufinden sind.
Einsatzgebiete:
Lehrrohr: bis 90 mm
Wasserleitungen: bis DN90
Verbundrohre: verschiedene Durchmesser
Wellschutzrohre: bis 90 mm
Zur Mutterbodentrennung kann vor der Grabenfräse ein höhenverstellbares Pflugschaar montiert werden. So ist es möglich, den Mutterboden neben dem Graben abzulegen und so eine Vermischung mit dem Aushubmaterial zu verhindern.
Dies ist vorteilhaft, da die ursprünglichen Bodenschichten erhalten bleiben und die Wiederherstellung der Fläche nach Abschluss der Arbeiten erleichtert wird.